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Ärzte Zeitung, 06.05.2005

Moderne Hausärzte sollten Partner ihrer Patienten sein.
Der Berliner Gesundheitspreis geht an Niedergelassene aus ganz Deutschland / Systematik bei Patientenbetreuung und Praxisorganisation ist wichtig.


BERLIN. Wie sieht die Hausarztmedizin der Zukunft aus? Das wollten Ärztekammer Berlin, AOK Bundesverband und AOK Berlin beim 5. Berliner Gesundheitspreis wissen, der jetzt verliehen wurde.


Gut organisiert: Die Hausärzte Günther Egedi aus Bremen, Wolfgang Blank aus Kirchberg und Ralf Rohde-Kampmann aus Verden (von links). Foto: ami

Von Angela Mißlbeck

Die drei Preisträger haben einiges gemeinsam. Ausgezeichnet wurden Dr. Wolfgang Blank aus Kirchberg im Bayrischen Wald, Dr. Ralf Rohde-Kampmann aus Verden und Günter Egedi aus Bremen.

Der Grund: Sie setzen auf Kooperationen, pflegen ein systematisches Praxis- und Qualitätsmanagement, arbeiten nach Leitlinien und betrachten Fortbildung als Chance. "Was die Preisträger von anderen Praxen unterscheidet, ist die ausgeprägte Systematik bei Patientenbetreuung und Praxisorganisation", sagt Dr. Günther Jonitz, Präsident der Berliner Ärztekammer.

Der Spaß an der Arbeit ist für die Ärzte entscheidend

Vor allem verstehen die Ärzte sich als Partner ihrer Patienten. Das Bild von Hausarzt als Patriarch gehört für sie der Vergangenheit an. Für die Zukunft der hausärztlichen Versorgung ist aus ihrer Sicht entscheidend, daß Patienten dafür gewonnen werden, an ihrer Gesundheit mitzuarbeiten. Das erhöht nach ihren Erfahrungen die Compliance - und steigert den Spaß an der Arbeit, vor allem wenn es mit System geschieht.

Dabei geht jeder der drei Preisträger andere Wege. Patientenschulungen zu vielen chronischen Krankheitsbildern bietet die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Landarzt-Gemeinschaftspraxis von Wolfgang Blank und zwei Kollegen in Kirchberg. Dabei ist nicht immer ein Arzt gefragt. Jede der fünf Arzthelferinnen hat Zusatzausbildungen absolviert und arbeitet mit bestimmten Patienten-Gruppen wie Diabetikern oder Asthmatikern.

Dafür stellt die Praxis einen jährlichen Fortbildungsplan auf. Einmal im Monat berichten sich die Mitarbeiter gegenseitig von den externen Schulungen. Zudem hat die Praxis einige Besonderheiten. Den speziellen Bedürfnissen geriatrischer Patienten kommt sie zum Beispiel mit Leihbrillen und extra-großer Schrift in Therapieplänen entgegen.

Zeit für diese Zusatzarbeit bleibt, weil die Praxisorganisation meist reibungslos funktioniert. Wöchentliche Teamsitzungen, elektronische Krankenakten und ein Qualitätsmanagement (QM) nach dem System des Europäischen Praxisassessments (EPA) halten den Mitarbeitern den Rücken frei.

"Seit wir uns mit QM beschäftigen, haben wir nicht nur mehr Zeit für unsere Patienten, sondern auch für die anderen schönen Dinge des Lebens", sagt auch Rohde-Kampmann aus Verden in Niedersachsen, der den zweiten Preis erhielt.

Auch er hat das EPA-System umgesetzt. So schafft es der niedergelassene Arzt zum Beispiel, neben der Praxistätigkeit am Schulpräventionsprogramm "Klasse 2000" mitzuwirken. Seinen Patienten bietet er mit der Vereinbarung individueller Gesundheitsziele und einem automatisierten System zur Wiedereinbestellung einen Extra-Service an.

Patienten verwalten ein Buch mit wichtigen Befunden selbst

Ein Patientenbuch mit allen wichtigen Befunden, das der Patient selbst verwaltet, ist das Kernelement der Patientenorientierung in der Hausarztpraxis von Günther Egedi und Holger Schelp im Bremer Arbeitervorort Huchtingen, die den dritten Platz des Berliner Gesundheitspreises errungen hat.

Regelmäßig erprobt und übernimmt die Arztpraxis Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM). Fest eingerichtet hat sie auch eine spezielle Beratung für Risiko-Patienten. Ein Beschwerdebuch für Patienten und ein Fehlerbuch, in das die Mitarbeiter alles eintragen, was schiefgelaufen ist, dienen der Verbesserung.

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